Samstags-Forum Regio Freiburg 2012 (März – Juni)

Vorträge in der Universität Freiburg i.Br. Stadtmitte, Platz der
Universität 3, KG 1, Hörsaal 1015 (wenn nicht anders angegeben).
Flyer zum download
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Samstag 24.3.2012 10:30
Japan – Bericht von Vortragsreise im März 2012.
Mit Fotos– erneuerbare Energien – Atomkraftkritik
Erhard Schulz, Emmendingen, Badisch-Elsäss. Bürgerinitiativen
Fukushima: 1 Jahr Atomkraftkatastrophe – Einblicke
und Folgen. Mika Kumazaki, Japan/Freiburg, Mitglied bei
Freunde der Erde Japan und Antiatomgruppe Freiburg
AKW Fessenheim/Rhein, unsere größte Gefahr.
1 Jahr Energiewende – was tun?
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender

Samstag 31.3.2012 10:30
Nachhaltigkeitstage 2012 – Zukunftsfähiges Freiburg
Leben ohne Stress und Überfluss:
Überlegungen zur Postwachstumsökonomie
Professor Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg

Freitag 20.4.2012 12:00 und 18:15
Nachhaltigkeitstage 2012 – Zukunftsfähiges Freiburg
Die Zukunft die WIR wollen
anläßlich UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“
12:00 Führung: Lachsbesatz der Dreisam
Veranstalter: Regiowasser e.V., Agenda 21-Büro Freiburg
Ort: Freiburg, Dreisam zw. Kronenbrücke u. Kaiserbrücke
und weitere externe Aktionen weiterer Veranstalter
18:15 Hauptvortrag
Ort: Cafe Velo an HBF-Brücke Freiburg, Wentzingerstr. 15
Global denken – lokal handeln: die UN-Weltkonferenz
für nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ und die
zukunftsfähige Entwicklung in Freiburg.
Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker,
Mitglied Club of Rome, Deutscher Umweltpreis 2008

Samstag 21.4.2012 10:15 und 13:15 & 15:00 Uhr
Nachhaltigkeitstage 2012 – Zukunftsfähiges Freiburg
Anlässlich UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“
Universität, Kollegiengebäude 1 KG1, Hörsaal 1015
10:15-13:00 Kurzvorträge/Publikumsdiskussion
Global denken – lokal handeln. Die Zukunft, die wir wollen.
Vom stummen Frühling, von UN-Erdgipfeln und Rio+20
nach Freiburg. Wo bitte geht’s zur Nachhaltigkeit?
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender, Freiburg
Global denken – lokal handeln:
Die Lokale Agenda 21 in Freiburg.
Dietrich Limberger, Leiter Agenda21-Büro Freiburg
Alles Energie? Auswirkungen unseres (Energie-) Konsums.
Zur weltweit nachhaltigen und gerechten Entwicklung
anlässlich UN-Jahr der nachhaltigen Energie für alle
Dr. Susann Reiner, Dagmar Große, Eine Welt Forum Freiburg e.V.
Genossenschaften: Aufschwung für Wirtschaft und Menschen?
2012 – UN-Jahr der Genossenschaften. Beispiele.
Dr. Burghard Flieger, innova eG, Vorstand, wiss. Leitung, Freiburg
Nachhaltigkeitstage 2012 – Zukunftsfähiges Freiburg
Ort: Cafe Velo an HBF-Brücke Freiburg, Wentzingerstr. 15
13:15 -14:00 Kleiner Empfang, Anmeldung erbeten
14:00 gemeinsames Mittagessen (SelbstzahlerInnen)
15:00 -19 Uhr Publikumsgespräch & Ideen-Werkstatt:
mit Referenten des Vormittags, eingeladenen Gästen, Freiburger Vereinen,
Gruppen. Musikalische Begleitung: Liedermacher Roland „Buki“
Burkhart. World Café/Weltcafe/Moderation. Anmeldung erbeten

Freitag 27.4.2012
AntiAtomTage Freiburg Teil 1
Ort: Cafe Velo an HBF-Brücke Freiburg, Wentzingerstr. 15
19:00 Hauptvortrag
Atomenergie vor dem Aus? Vorbild Deutschland?
Lagebericht nach Fukushima – Systemwechsel
weltweit und für Europa?
Mycle Schneider, Träger Alternativer Nobelpreis, Consultant, Paris.
Kurzbeiträge: Stadt Freiburg (TRAS-Mitglied)/BUND/CSFR/ECOtrinova u.a.
Musikal- Begleitung: Arno Stolz STOLZ VON BADEN, südb. Mundartmusiker

Samstag 28.4.2012 10:15-13 Uhr
AntiAtomTage Freiburg II Univ., KG 1, HS 1015
Transmutation des Atomausstiegs am Karlsruhe
Institut für Technologie KIT? Atommüll für Atomkraft?
Harry Block, BUND-Karlsruhe
Der Atomstaat Frankreich – das unbekannte Wesen.
Chancen für eine Energiewende nach Fukushima?
Mycle Schneider, Träger Alternativer Nobelpreis, Consultant, Paris
Kurzbeiträge: Aline Baumann, Vorsitz. STOP Fessenheim; Dr. Wörner
(Stadt Freiburg/TRAS), Antiatomgruppe FR/BUND/ECOtrinova u.a.

13:15 Mitmachaktion der Antiatomgruppe Freiburg Start vor
Neben-Ausgang Univ. KG 1 bei HS 1015: www.antiatomfreiburg.de

Samstag 5.5.2012 10:30 Woche der Sonne
100. Jahrestag Chemie-Nobelpreis an Paul Sabatier
Erneuerbares Methan aus Wind- & Solar-Ökostrom.
Power-to-Gas-Technologie für Langzeitspeicherung &
Erdgas-Ersatz. Chance auf sichere Energieversorgung aus
Wind und Sonne für stromerzeugende Heizungen/BHKWs, KFZ.
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender
Führung13:15 Energie- & Ökobauernhof Hanisenhof
Oberried-Weilersbach. Johannes Rösch, Georg-Salvamoser-Preis 2011

Samstag 16.6.2012 10:30 Podiumsdiskussion
Klimaneutrales Freiburg. Welche Strategien und
Maßnahmen? Was trägt sich finanziell & sozial?
Sprecher: Stadt, Architektenkammer, Öko-Institut, Klimabündnis-Freiburg
Solares Bauen und (angefr.) Handwerk, badenova, Energieagentur

Führung: 13:15 Energiesparend solar kühlen: Greentherm Cool
Center, Gewerbeakademie Freiburg, Anmeldung s.o.

Samstag 23.6.2012 10:30 Podiumsdiskussion
BHKW: energiesparende klimaschonende stromerzeugende
Heizungen für BürgerInnen und Stadtteile
Energy-Consulting-Meyer, Klimabündnis, und angefr.: -Stadt Freiburg,
badenova, Energieagentur, BV Oberwiehre-Waldsee, BHKW-Betreiber-

Führung13:15 BHKW – stromerzeugende Heizung, Freiburg

Samstag 30.6.2012 10:30
Nanoteilchen – Winzlinge im Visier. Chancen –
Risiken – Verbraucherschutz, Gesundheitsvorsorge.
Wo bleibt die Vorsorge des Staates? Einführungsvortrag
mit praktischen Beispielen
Barbara Dohmen, Umweltmedizinerin, Murg/Baden

24.11.2011: Bundespolitik: Novellierung des KWK-Gesetzes

Im Vorfeld einer Anhörung des energiewirtschaftlichen Koordinationskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Novelle des KWK-Gesetzes am 28. Nov. 2011 in Berlin hat das Klimabündnis Freiburg auf Einladung von Herrn Thomas Bareiß einige Anregungen zusammengetragen um der Kraft-Wärme-Kopplung – der Schlüssel zum Gelingen der Energiewende – im deutschen Energiekonzept eine gewichtigere Rolle beizumessen: Freiburger Position zur Novellierung des KWK-Gesetzes

Lesen Sie hier den Brief, den wir an Herrn Bareiß gesandt haben.

28./29.10.2011: EnergieWendeTage für Stadt & Region Freiburg

Sie und Ihre KollegInnen und Bekannten sind herzlich eingeladen teilzunehmen & mitzuwirken(!) beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 13 vom 28.10. – 3.12. (Faltblatt Samstags-Forum), und an den EnergieWendeTagen für Stadt & Region Freiburg am 28./29.10.2011 (Programm EnergieWendeTage).

Warum speziell die EnergieWendeTage? Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche dringliche Aufgabe: Kommissionsbericht zur Energiewende

Aber: Die Energie­wende kommt in unserer Region noch zu langsam voran.
Bei erneuerbaren Energien ist die Region Freiburg trotz vieler „Leuchttürme“ deutlich unterdurchschnittlich in Deutschland geworden. Es fehlen verbreitet und anders als in vielen anderen Regionen klare „100%-erneuerbare Energien-Beschlüsse“ der Kreise und Kommunen sowie zügige Umsetzung samt Energieeffizienz auf allen Ebenen, von der Bürgerschaft bis zur Politik. Das Samstags-Forum und die EnergieWendeTage samt ihren Partnern und TeilnehmerInnen wollen dem mit abhelfen.

Um Ihre Anmeldung zum 28./29. (Podium 28.10., Empfang/Mittagessen-Vorbestellung f. 29.10.) wird gebeten, siehe Extra-Anmeldebogen, ggf. formlos, gern auch für MitarbeiterInnen/Mitglieder. Weitere Infos auch unter www.ecotrinova.de

Samstags-Forum Regio Freiburg (April – Juli 2011)

Pioniere und Vorbilder: verstehen-erleben-mitmachen

* für MitbürgerInnen-Studierende-Vereine-planende Berufe *

Das Samstags-Forum Regio Freiburg führt im 1. Halbjahr 2011 die 12. Veranstaltungsreihe durch, in der Experten, Pioniere und Vereine öffentlich und allgemeinverständlich berichten und Vorbildprojekte vor Ort gezeigt werden. Veranstalter ist der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova e.V. mit dem u-asta der Universität. Ideelle Mitververanstalter sind u.a. das Klimabündnis Freiburg, die Architektenkammer Baden-Württemberg Gruppe Freiburg, das Zentrum für Erneuerbare Energien ZEE der Universität, das Agenda21-Büro Freiburg und die Energieagentur Regio Freiburg.
Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Der Eintritt ist frei. Für die Führungen ist jeweils Anmeldung erforderlich an ECOtrinova e.V., ecotrinova@web.de oder T. 0761-21687-30, Fax -32 beim Treffpunkt Freiburg bis 2 Tage zuvor.
Vorträge im Hörsaal 1015 Kollegiengebäude 1 (Stadtmitte) der Universität Freiburg i.Br. sind anmeldefrei. Progamm für Wintersemester 2010

 

Samstag 2.4.2011  10:30 Blockheizkraftwerke-Forum Freiburg

Ziel 1000 neue BHKW für Strom, Heizung, Klimaschutz

Drei Studien – ein Ziel: Energieeffiziente Stadt, klimaneutrale Stadt und das Wärmekataster.

Klaus Hoppe, Leiter Energie/Umweltschutzamt Stadt Freiburg

Die Blockheizkraftwerke-Studie für Freiburg und ein Maßnahmen-Paket für BHKW.

Dipl.-Ing. Martin Ufheil, Solares Bauen GmbH, Freiburg

BHKW bei Passivhäusern einsetzen? BHKW statt Atomkraft und 100 % erneuerbar ?

Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V./Klimabündnis-Freiburg:

Führung zu Vorbild-BHKWs 

13:00 BHKW und Solarwärme: Parkhotel Post, Freiburg i. Br.,

mit Dipl.-Ing. Ferdinand Biselli, Energiekonzepte, Freiburg

14:15 MFH mit 18-kW-BHKW von WEG-Nutzergemeinschaft in Freiburg-Wiehre,

mit Horst Gängler, Enertec, Bahlingen a.K.

 

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Samstag 16.4. 11:00 anl. 25 Jahre Tschernobyl 

Von Tschernobyl nach Fukushima:

Atomreaktor-Katastrophen und Folgen – eine Kurzübersicht

Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Freiburg/Gundelfingen i.Br.

Zur Frage der fehlenden Kinder nach Tschernobyl, Atomwaffentests sowie bei Atomkraftwerken in Deutschland und der Schweiz

Dr. Hagen Scherb, Institut Biomathematik und Biometrie, Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Hinweis: anschl. Mitmachaktion der Antiatomgruppe Freiburg. Start in Freiburg vor dem KG 2 der Universität

 

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Samstag 30.4.  10.30 HS 3044, KG 3 

Nachhaltigkeit. Weltwirtschaftliches Gleichgewicht

Hohe Export- und Importüber­schüsse lähmen die nachhaltige Entwicklung.

Prof. em. Gerhard Scherhorn, Mannheim, vorm. Wuppertal-Institut.

BUND Freiburg in Zusammenarbeit mit Samstags-Forum Regio Freiburg

 

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Samstag 7.5.2011 11.00 Uhr  anl. Woche der Sonne

Kommt das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto? Bericht aus Forschung & Praxis.

Dr.-Ing. Christopher Hebling, Leiter Wasserstofftechnologie, Fraunhofer Inst. für Solare Energiesysteme ISE.

Neues zum Car-Sharing und zur Öko-Mobilität.

Matthias-Martin Lübke, Geschäftsführer und Gründer Car-Sharing Südbaden, Freiburg i.Br.

13.15 Führung: Car Sharing Südbaden in Freiburg & Regiomobilcard.

Ort: Mobile/Mobilitätszentrale an der Hauptbahnhofbrücke.

 

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Samstag 14.5.2011  10.30 Uhr  anl. Woche der Sonne

mit Architektenkammer Freiburg und Emmendingen-Breisgau-Hochschwarzwald & Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH

Das Energiekonzept der Bundesregierung. Perspektive der Photovoltaik in Deutschland .

Gerhard Stryi-Hipp, Leiter Energiepolitik, Fraunhofer Institut für Solare Energie Systeme ISE, Freiburg i.Br..

Photovoltaik und Architektur. Solarinitiative für Freiburg i.Br..

Rolf Disch, Architekt, Rolf Disch SolarArchitektur, Freiburg i.Br.

Impulsbeitrag: Für einen Wettbewerb „Schönste Solarstrom-Anlagen in der SolarRegion Freiburg“.

Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender, Freiburg/Gundelfingen

13.15 Uhr Führung/Radtour zu PV-Anlage(n) in Freiburg.

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Samstag 28.5.2011  11.15 Uhr, Strompreise  und stromerzeugende Heizungen

Strompreise – wie sie entstehen, gemacht werden und steigen.

Kraftwerke – Börsen – Netze – Industrie – Haushalte – Steuern/Abgaben – KWK – Erneuerbare Energien.

Professor Uwe Leprich, Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) gGmbH, Saarbrücken.

13:15 Uhr Führung: Stromerzeugende Heizungen für Alt- und Neubauten:

zwei Mini-/Mikro Blockheizkraftwerke in Freiburg i.Br..

Samstag 4.6. 10:30 Hörsaal 1199 (!) Tag der Umwelt 

Soziale Stadt – Bürgerbeteiligung – Klimaschutz.

Soziale Begleitmaßnahmen baulicher Sanierungen

Christel Werb, Dipl.-Sozialarbeiterin (FH) Quartiersarbeit Weingarten-West / Forum Weingarten2000 e.V., und aktive Bewohnerinnen der Bugginger Str. 50, Freiburg i.Br.

Stromsparen sozial! Mieterschulung durch Energiesparfüchsinnen.

Dipl.-Ing. Ingo Falk, Agenda 21 Büro Freiburg

13:00  Führung Freiburg Weingarten: Quartiersarbeit, Strom sparen, Prima-Klima. Bugginger Str. 50 / zum Passivhaus-Standard renoviertes Hochhaus

 

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Samstag 2.7. 10:15 

Alternativen zur „Maiswüste“. Anforderungen an umweltverträgliche Erzeugung von Biomasse.

Dipl.-Ing.agrar Thomas Hölscher, Eva Nowatschin. Agentur ANNA, Freiburg i.Br.

anschl. Führung in der Region Freiburg

 

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Samstag 16.7.  10:15 Hotel Victoria aktuell. 

öffentlicher Vortrag mit ZEE an der Universität Freiburg mit dem internationalen Masterstudiengang REM.

Hotel Victoria. Umweltfreundlichstes Hotel der Welt. 100% erneuerbar.

Bertram Späth, Geschäftsführer, Best Western Premier Hotel Victoria, Freiburg

11:30 Führung, Hotel Victoria

englisch/deutsch. Anna-Lena Zehendner, Umweltreferentin, Hotel Victoria, Freiburg

 

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Veranstalter: ECOtrinova e.V., gemeinnütziger Verein, VR Freiburg i.Br. 2551,
Post: Weiherweg 4 B, 79194 Gundelfingen,
www.ecotrinova.de, ecotrinova@web.de.
Wissenschaftliche Leitung und Koordination: Dr. Georg Löser, ECOtrinova-Vorsitzender
Landesnaturschutzverband B.-W. LNV e.V.  13.3. und 12.6.2010

Mitveranstalter
u-asta an der Universität Freiburg,

Ideelle Mitveranstalter
* Agenda 21-Büro Freiburg
* AK Wasser im BBU BV Bürgerinitiativen Umweltschutz
* Architektenkammer Baden-Württemberg Gruppe Freiburg
* Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen
* BUND Ortsgruppe Freiburg
* Energie-3 Regio c/o FV Zukunftsen. SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
* Energieagentur Regio Freiburg GmbH
* Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt an Univ. Freiburg
* Fachschaften Geohydro, Physik, Biologie Uni Freiburg angfr.
* fesa e.V., Freiburg
* FIUC Freiburger Inst. für Umweltchemie e.V.
* ifpro Inst. f. Fortbildung u. Projektmanagement, Freiburg
* Klimabündnis Freiburg
* VCD Regionalverband Südlicher Oberrhein e.V., Freiburg
* ZEE Zentrum für Erneuerbare Energien Univ. Freiburg

Das Samstags-Forum Regio Freiburg:
ist ein Gemeinschaftsprojekt von ECOtrinova e.V. mit dem u-asta der Universität in Zusammenarbeit mit Freiburger und regionalen und anderen Vereinen, Institutionen und Gruppen. Es wendet sich mit Vorträgen und Führungen an die Öffentlichkeit, Vereine und Studierende. Pioniere und Experten tragen vor, gezeigt werden vorbildliche Objekte und Projekte. Themen sind Klimaschutz, Energie, Umwelt, Verbraucherschutz sowie die ökologische Entwicklung von Stadt und Region. Das Samstags-Forum erhielt 2009 den 2. Preis Echt-Gut! Ehrenamt in Baden-Württemberg (Umwelt und nachhaltige Entwicklung), 2008 den 1. Preis CO2-Sparer Stadt Freiburg. Es trägt sich teilweise durch Förderung der ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt und des Agenda21-Büros der Stadt Freiburg sowie hauptsächlich durch ehrenamtliches Engagement.

Gesamtprogramm(e) der Reihe und Vortrags- sowie Foto-Dokumente:
www.ecotrinova.de, Startseite und unter Projekte/Samstags-Forum

Stand 20.4.2011

Pressemitteilung 22.03.2011

Klimabündnis Freiburg stellt Studie zum Ausbau der Kraftwärmekopplung (KWK) in Freiburg vor!

Nach dem Abschalten einiger Atomkraftwerke in Deutschland wird der Ausbau der Kraftwärmekopplung um so wichtiger.

Bei den Aufräumarbeiten nach der Katastrophe von Tschernobyl wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 600.000 bis 800.000 Menschen als „Liquidatoren“ eingesetzt. Bis heute sind nach Schätzungen der WHO zwischen 14.000 – 17.000 an den Folgen der Strahlenbelastung der Katastrophe von Tschernobyl gestorben. Eine Gesamtstudie fehlt und es ist daher vermutlich noch von deutlich mehr Opfern aus zu gehen.

Die Atomreaktorkatastrophen von Fukushima/Japan 2011, Tschernobyl /UdSSR1986, Harrisburg/USA 1979, viele andere Atomkraft-Unfälle und Beinahe-Katastrophen auch in Deutschland verlangen den unverzüglichen Ausstieg aus der Atomenergienutzung.

Der Rhein ist heute 3 °C wärmer als vor 100 Jahren
… 1° C durch den Klimawandel,
… 2° C durch die nicht nutzbare Abwärme der großen Kraftwerke.

Die heutige Stromerzeugung verschwendet erheblich Energie. Die Kraftwerke müssen mit Wasser gekühlt werden. Theoretisch würde die Abwärme der Kraftwerke ausreichen um alle Gebäude in Deutschland zu beheizen. Etwa 2/3 der Energie, die in den Kraftwerken eingesetzt wird, kann jedoch nicht genutzt werden.

Die Kraft-Wärme-Kopplung nutzt die Abwärme der Stromerzeugung zur Beheizung der Gebäude und nutzt damit die Energie, die heute zur Erwärmung z.B. des Rheins verschwendet wird. Zur Kraftwärmekopplung werden in Blockheizkraftwerken (BHKW) typischerweise Auto- und LKW-Motoren eingesetzt, die im Erdgasbetrieb Strom und Wärme erzeugen.
Schon 5% der jährlichen Autoproduktion in Deutschland würde genügen um innerhalb von 4 Jahren so viele BHKW’s zu produzieren, dass der gesamte Strom, der bislang aus Kernenergie stammt nun in KWK erzeugt werden könnte.
Wenn man jeden 15. Fahrzeugmotor Deutschlands (PKW + LKW) im Keller als BHKW aufstellen würde, so könnte damit sofort der gesamte Strom aus Kernenergie, Stein- und Braunkohle ersetzt werden. Die Studie von Klimabündnis und solares bauen im Auftrag der Stadt Freiburg verdeutlicht einmal mehr, dass der Einsatz von BHKW’s zur eigenen Stromerzeugung heute in vielen Fällen wirtschaftlich einsetzbar ist. Die Stadt Freiburg muss nach Ansicht der Autoren der Studie mit guten Beispiel vorangehen und innerhalb der nächsten 6 Jahre nahezu alle städtischen Gebäude mit einem jährlichen Energieverbrauch von mehr als 100.000 kWh auf Kraft-Wärme-Kopplung umstellen.
Größten Handlungsbedarf auf Bundesebene sehen die Autoren der Studie in einer Anpassung der Einspeisevergütung für die Kraft-Wärme-Kopplung.
Ziel muss es sein die jetzige KWK-Förderungen zu entbürokratisierten und auf ein Modell entsprechend der Einspeisevergütung nach dem Vorbild des EEG umzustellen. Nach Ansicht der Autoren geht es nicht mehr darum wie und wann, sondern nur ob man eine Veränderung in der Energieversorgung will.

Kohle und Atom stehen auch den Klima- und energiepolitischen Zielen der Stadt Freiburg entgegen. In dieser Situation ist der massive Ausbau der energieeffizienten und klimaschonenden Kraftwärmekopplung geboten. Sie ist eine der drei Hauptsäulen der ökologischen Energiewende: Energieeinsparung, Energieeffizienz und Nutzung der erneuerbaren Energien. Das sind überdies die noch deutlich unvollendeten Säulen des bereits 1986 beschlossenen Freiburger Energiekonzepts.

Für eine glaubwürdige und erfolgreiche Freiburger Informationskampagne muss die Stadt Freiburg mit gutem Beispiel vorangehen und in ihren eigenen Gebäuden (Gebäudemanagement Freiburg, GMF) bereits im Rahmen des aktuellen Doppelhaushalts mindestens 20 Gebäude mit KWK Anlagen ausstatten.

Das Klimabündnis Freiburg fordert:

  • das Atomkraftwerk Fessenheim und alle Atomkraftwerke in Baden-Württemberg und der Schweiz still zu legen,
  • die Energiegerechtigkeit für alle Erdenbewohner und in Baden-Württemberg mittelfristig den Primärenergieleistungsbedarf auf 2000 Watt pro Einwohner zu begrenzen,
  • den sofortigen konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind (> 75% des Primärenergiebedarfs bis 2035 in Baden-Württemberg),
  • den Ausbau der Kraftwärmekopplung als Ergänzung zu den Erneuerbaren Energien (Angemessene Einspeisevergütung für Kraftwärmekopplung bei gleichzeitigem Bürokratieabbau),
  • dass die Stadt Freiburg mit gutem Beispiel voran geht und bis Ende 2012 den Anteil der Kraftwärmekopplung in städtischen Gebäuden deutlich ausbaut (> 30% beim Gebäudemanagement Freiburg),
  • die Produktion von Wasserstoff / Ökomethan aus überschüssigem erneuerbaren Strom zur Nutzung der Transport- und Speicherkapazitäten des deutschen Gasnetzes (200 TWh) zu fördern.

Eine Blitzumfrage des Klimabündnis bei den Freiburger Landtagsabgeordneten hat ergeben, dass die meisten die genannten Forderungen alle weitgehend unterstützen.

Die Pressemitteilung enthält 6588 Zeichen (mit Leerzeichen).

                   KWK-Studie
                   Ergebnisse KWK-Studie
Für Rückfragen:
•    Dr.Georg Löser, Tel. 0761 – 59 50161
•    Dr. Jörg Lange, Klimabündnis Freiburg, Fon: 0761/ 45687136, 0151 – 21162854
•    Martin Ufheil, Fa. Solares Bauen, Tel. 0761-4568840

Hintergrund zur KWK-Studie „Ausbau der Kraftwärmekopplung (KWK) in Freiburg “
Die Analyse hat das Umweltamt der Stadt Freiburg bei dem Planungsbüro Solares Bauen in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Freiburg in Auftrag gegeben.
Das Klimabündnis-Freiburg will die ökologische Energiewende beschleunigen und fordert seit Jahren für die Stadt Freiburg eine Untersuchung zu Fragen der Kraftwärmekopplung. Diese Studie wurde am 14.3.2011 im Umweltausschuß des Gemeinderats vorgestellt und ist Teil der vom Gemeinderat Anfang 2010 beschlossenen BHKW-Maßnahmen in der Stadt Freiburg und Teil der anstehenden BHKW-Kampagne mit dem Klimabündnis Freiburg sowie weiteren Akteuren.

Das Klimabündnis Freiburg ist seit 2005 ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, unterstützt u.a. von AK Energie & Umwelt, AK Wasser im BBU e.V., BUND RV Südlicher Oberrhein und Ortsgruppe Freiburg, econzept, ECOtrinova e.V., Energieagentur Regio Freiburg, fesa e.V., fesa GmbH, Greenpeace Freiburg, Ö-quadrat, VCD Südlicher Oberrhein e.V., waswirtun.de, Fa. Solares Bauen. Wir setzen uns ein für 100% Erneuerbare Energien, eine massive Steigerung der Energieeffizienz, Ausbau der Resourceneffizienz, Reduktion der CO2-Emissionen

Ausbau der Kraftwärmekopplung in Freiburg

Am Montag den 14.3.2011 wurde im Umweltausschuss der Stadt Freiburg eine Studie zum Ausbau der Kraftwärmekopplung (KWK) in Freiburg vorgestellt.

Die Analyse hat das Umweltamt der Stadt Freiburg bei dem Planungsbüro Solares Bauen in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Freiburg in Auftrag gegeben.

Downloads: KWK-Studie (3,5 MB), Anhang (1 MB)

 

Das Klimabündnis lädt am 22.3.2011, 11 Uhr zum Pressegespräch ein, um die Ergebnisse im Lichte des Atomunfalls in Japan zu analysieren.

 

Pressegespräch

am Dienstag, den 22. März 2011, 11 Uhr

im ÖKOPUNKT Regio Freiburg,

Salzstraße 1, 1. OG, Zugang in Dreherstr. (neben VAG Pluspunkt)

Energy Autonomy

Kinotipp: Die 4. Revolution – Energy Autonomy von Carl-A. Fechner

Energy Autonomy steht für eine Vision. Die Vision einer Welt-Gesellschaft, deren Energieversorgung dezentral und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist und gleichzeitig Chancen bietet, für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit. Technologien und Potenziale sind weltweit vorhanden. Wir müssen es nur tun! In Freiburg läuft der Film nun seit 19 Wochen – aktuell in der Harmonie montags um 19:15 Uhr (Stand 22.07.2010)

Fernab von Katastrophenszenarios zeigt Carl Fechners Film faszinierende Bilder und hoffnungsvolle Beispiele aus elf Ländern: Der Umbau des älteren Mietshauses zum Super-Energiespargebäude schafft Arbeitsplätze und macht wohnen günstig. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und lassen Flugzeuge fliegen. Die Sonne sichert Familien in Mali und Bangladesh die Existenz. High-Tech-Solaranlagen versorgen ganz Los Angeles.

Zwischen satt werden und erneuerbaren Energien gibt es in vielen Ländern einen Zusammenhang. Und zwar, dass die Menschen über erneuerbare Energien überhaupt erst Zugang haben zu Strom, Kraft, Licht und somit auch zu Maschinen und Handwerk, das benötigt wird, um Menschen mit Nahrungsmittel und Geld zu versorgen.

Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme sind natürliche Energiequellen, die der gesamten Menschheit chancengleich, natürlich nachwachsend, kostenlos und auf lange Sicht zur Verfügung stehen. Nur das weit verbreitete Wissen um die Möglichkeiten der regenerativen Energien kann eine internationale Bewegung lostreten und die zwingend notwendige Energiewende einleiten.

Benannte Al Gore mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ die alarmierenden und bedrückenden Gefahren einer Klimakatastrophe, bietet Die 4. Revolution – Energy Autonomy die Lösung. Dies verlangt von uns ein neues Bewusstsein.

Der Film kann ein Anfang sein.

Pressemitteilung 22. Juli 2010 – Platz der Alten Synagoge

Freiburger Klimabündnis für grünen ruhigen sommerkühlen Platz mit 2000 Fahrradabstellplätzen und Solarnutzung.

Interessen von Studierenden und MitbürgerInnen beachten statt „Steinwüste“

Als Platz der Alten Synagoge zwischen Universität und Stadttheater benötigen Studierende, andere UniversitätsnutzerInnen und Bürgerschaft einen grünen, ruhigen, sommerkühlen Platz mit über 2000 Fahrradstellplätzen, als Sofortmaßnahme 1000 Radstellplätze. Die Solarstadt und Green City Freiburg sollte dort auch Solarenergienutzung vorsehen. Diese Forderungen, die von bisherigen Planungen nicht beachtet wurden, richtete das Klimabündnis Freiburg jetzt an den Gemeinderat und die Stadt Freiburg mit Blick auf die neue öffentliche und anstehende Gemeinderats-Debatte zur Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge.
Das Klimabündnis fordert nun für den Platz die volle Berücksichtigung der Interessen der Studierenden und anderer Nutzer und Besucher der dortigen Universitäts-Gebäude. Insbesondere müssen dort für sie und Besucher benachbarter Gebäude wie des Stadttheaters wenigstens 2000 Fahrradabstellplätze zur Verfügung stehen, um das zeitweise Fahrradabstellchaos und den steigenden Bedarf zu bewältigen. Die angrenzenden bzw. von dort zugänglichen Kollegiengebäude KG 1, KG 2 und KG 3 haben über 4000 Hörsaalplätze, Bibliotheken und Seminare nicht mitgerechnet. Kommen 1000 Personen per Rad, öfters sind es viel mehr, ist es unmöglich, im Nahbereich dieser Gebäude einen Fahrradstellplatz mit Anschließmöglichkeit gegen Diebstahl zu finden. Studien- und Teilnehmerzeit geht mit Stellplatzsuche verloren, z.B. bei Windstößen kippen lose Rädergruppen dominoartig um. Andere Stellplatzsucher, etwa Berufstätige, Rad-Touristen, Besucher des Stadttheaters oder benachbarter Geschäfte und Gastronomie gehen leer aus. Berthold- und Rempartstr. sind mit abgestellten Rädern bereits häufig überlastet. Steigende Studierenden-Zahlen, schon bald wegen des Doppelabitur-Jahrgangs, machen die Verhältnisse noch untragbarer.
Sofortmaßnahmen der Stadt, die ja Radverkehr befürwortet, sind daher überfällig. Das Klimabündnis schlägt dazu vor, den bestehenden unansehnlichen Parkplatz und sein direktes Umfeld am Rotteckring zwischen KG 2 und Stadttheater schon in 2010/2011 zunächst auf flächeneffiziente Art für mindestens 1000 Räder verfügbar zu machen. Architektonisch elegant kann der Radbereich mit teilweise begrünten Solarstromdächern verschattet werden. Mittelfristig müssen aber zwischen Stadttheater und Universität über 2000 Fahrradabstellplätze zur Verfügung stehen.
Wichtig ist dem Klimabündnis, dabei alle Bäume und den Rasen am Platz zu erhalten. Im Sommer sind große Laubbäume ein Mittel, angenehmere Temperaturen zu schaffen, dies mit Schatten und Verdunstungskühlung durch Tausende Blätter. Das spüren die MitbürgerInnen sofort, etwa auf Teilen des Rathausplatzes, oder z.B. dort, wo in Freiburg-Vauban der alte große Baumbestand erhalten blieb. Wenig bekannt ist, dass Grasflächen nachts besonders gut auskühlen und abends bis morgens früh nach Hitze Linderung verschaffen. Nachdem beim kürzlichen Umbau des Innenhofes der Universität wenig Grün, aber viel Stein, auch Steinbänke und wenig Holz zum Tragen kamen, droht die Umgebung der Kollegiengebäude der Universität zur Beinahe-Steinwüste zu werden. Die bestehende Wiese wird, auch weil ein Stück grüne Natur, von Studierenden gern und zeitweise auch stark für Pausen, Gespräche und Entspannung vom Studienstreß und zum Lernen genutzt. Wenige geplante Steinbänke wären kein Ersatz dafür, sondern eine untragbare Verschlechterung.
Zudem ist der Platz nicht für Veranstaltungen mit Beschallung geeignet. Fremdgeräusche stören sehr beim Lehrbetrieb und Lernen, bei Gedanken, Prüfungen und Gesprächen. Manche Uni-Räume haben keine automatische Lüftung oder Kühlung und müssen dies über geöffnete Fenster vornehmen. Das Klimabündnis begrüßt die kürzliche öffentliche Stellungnahme von Professor Helmut Mayer vom Meteorologischen Institut der Freiburger Universität zu Hitzeproblemen, die eine Umsetzung der bestehenden Planung für den Platz im Sommerhalbjahr mit sich bringen würde. Es begrüßt außerdem die parallele aktuelle Pressemitteilung der Unabhängigen Studierenden-Vereinigung u-asta an der Universität Freiburg, deren Forderungen in die gleiche Richtung zielen wie die des Klimabündnis.

 

Herausgeber: Klimabündnis Freiburg
Das Klimabündnis Freiburg ist ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, unterstützt u.a. von AK Energie & Umwelt, AK Wasser im BBU e.V., BUND RV Südlicher Oberrhein und Stadtkreisgruppe Freiburg, econzept, ECOtrinova e.V., Energieagentur Regio Freiburg, fesa e.V., fesa GmbH, Greenpeace Gruppe Freiburg, Ö-quadrat, VCD Verkehrsclub Deutschland RV Südlicher Oberrhein e.V., waswirtun.de
Presserechtlich verantwortlicher Absender:
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender (VR Freiburg i.Br. 2551)

Freiburger Klimabündnis lädt ein zur Podiumsdiskussion

Wie soll die Neue Energiepolitik für Deutschland & die Region Freiburg nach der Bundestags-Wahl 2009 aussehen?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die im Klimabündnis Freiburg aktiven Klima- und Umweltschutzvereine und -Gruppen sowie die unabhängige Studierendenvertretung u-asta der Universität Freiburg i.Br. laden die Öffentlichkeit aus Freiburg und Region herzlich ein zu einer überparteilichen Informationsveranstaltung mit

Podiumsdiskussion

 Wie soll die

Neue Energiepolitik für Deutschland & die Region Freiburg

nach der Bundestags-Wahl 2009 aussehen?

17. Sept. 2009  19:30 Uhr
Universität Freiburg, Stadtmitte, Kollegiengebäude 3, Hörsaal 3044

Als Experten referieren:

  • Veith Bürger, Öko-Institut e.V., Wissenschaftlicher Mitarbeiter Energie & Klimaschutz, Freiburg
  • Karl-Ekkehard Sester, 100 Prozent GmbH – Wirtschaftsverband Erneuerbare Energien Regio Freiburg
  • Dr. Michael Sladek, Energie in Bürgerhand EiB, Genossenschaft i.Gr.
  • Gerhard Stryi-Hipp, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Leiter Energiepolitik

Als Gäste von den im Bundestag vertretenen Parteien
(in alphabetischer Reihenfolge der Parteien):
Bündnis90/Die GRÜNEN: Dr. Walter Witzel, Freiburg
CDU, Manfred Hettich, Freiburg
Die LINKE, Dirk Spöri, Landesvorstandsmitglied
FDP, Thomas Härringer, Freiburg
SPD, Gabi Rolland, Stadträtin

Moderation: Dr. Georg Löser, Klimabündnis Freiburg, Vorsitzender ECOtrinova e.V.

Warum diese Veranstaltung?
Die Bundestagswahl 2009 wird voraussichtlich eine sehr wichtige Weichenstellung bei der Energiepolitik ergeben.
Wir wollen wissen:
Welche Energiewende kommt und welche ist nötig?

Es geht um:
Klimaschutz – Energiekosten und -Preise – Energiesicherheit – Energieeffizienz und Kraftwärmekopplung – Energiesparen – erneuerbare Energien – Kohle – Erdgas – Erdöl – Atomenergie – Politik und Bürgerengagement. Die Bürgerinnen und Bürger Freiburgs und der Region sind von diesen Fragen und Punkten alle betroffen! Zu Beginn soll erstmals in der Region der Ankündigungsfilm (7 min) für „Energie Autonomie“ gezeigt werden. Diese positive Antwort auf Al Gores Klimafilm und „HOME“ kommt Anfang 2010 in die Kinos.

Informieren Sie sich vor der Bundestagswahl! Stellen Sie Ihre Fragen. Bringen Sie weitere Interessierte mit! Verteilen Sie diese Einladung. Danke!

Rekommunalisierung der Thüga-Anteile

Freiburger Klimabündnis unterstützt Rekommunalisierung der Thüga – Feb 2009

Badenova-Profil mit Beteiligungsfonds für Badenova-Kunden und -Mitarbeiter schärfen!

Das Freiburger Klimabündnis begrüßt die von der Badenova AG angestrebte Rekommunalisierung der Thüga. Die im Klimabündnis zusammengeschlossenen Umweltverbände halten allerdings eine Badenova-Beteiligung von 100 Mio. Euro an der Thüga für wesentlich zu gering. Das Klimabündnis vertritt die Auffassung, dass ein deutlich höherer Anteil an der Thüga zurückerworben werden sollte. Nur so kann ein möglichst hoher Anteil des Badenova-Gewinns – am besten 100 Prozent – in die südbadische Region zurückfließen. Je mehr Gewinnanteile in der Region bleiben, desto mehr Geld kann in intelligente Energieeinsparmaßnahmen und innovative regenerative Energien in Südbaden reinvestiert werden.

Die Umwelt- und Klimaschutzverbände schlagen in diesem Zusammenhang für die Aufbringung zusätzlicher Mittel einen Badenova-Bürgerbeteiligungsfonds vor. Durch eine direkte Beteiligung von Badenova-Kunden und -Mitarbeitern am südbadischen Energieversorger könnte der neue Ökokurs der Badenova verstetigt und die Energiewende in Südbaden abgesichert werden. Den Kunden der badenova würde mit einem Bürgerbeteiligungsfonds die Gelegenheit geboten, die Umwandlung eines Energieverkäufers zu einem Ökounternehmen aktiv zu unterstützen. Vorbild wäre der Hertenfonds: In der Ruhrgebietsstadt Herten (60 000 Einwohner) zeichneten innerhalb weniger Wochen die Kunden und Mitarbeiter der dortigen Stadtwerke Fondsanteile in der Größenordnung von 20 Millionen Euro.

Die angestrebte Umwandlung der Badenova vom Energieversorger zum Energieeinspar-Unternehmen wird von den Umwelt- und Klimaschutzverbänden unterstützt. Das Klimabündnis freut sich auf einen konstruktiven Dialog mit der  Badenova AG zu den angekündigten Energieeinspar- und Effizienzprogrammen.

Ausführliche Informationen zum Badenova-Bürgerbeteiligungsfonds unter www.thuega-in-buergerhand.de

Alle weiteren aktuellen Entwicklungen und Informationen gibt es unter www.energie-in-buergerhand.de